Ein fruchtbarer Gedanke entstand aus dem Willen, einen Feiertag für alle Menschen jeglicher Kulturen, Nationen, Denk-, Glaubens- und Lebensweisen zu schaffen, an dem Sympathie und Freude am gemeinsamen Teilen und Essen unterschiedlicher Früchte, also Obst und Gemüse, erlebt werden.
Erstmals 2007 im Mauerpark in Berlin organisiert, findet der Internationale Tag der Früchte jährlich am 01.Juli an verschiedenen Orten weltweit statt, wo sich die Menschen dafür engagieren.
Insbesondere angesprochen sind Menschen, die einen Beitrag zur Schaffung oder Erhaltung für Gerechtigkeit und positive Lebensbedingungen für Individuen und Familien leisten mögen.
Die Idee ist, über das Teilen von mitgebrachtem Obst und Gemüse, für alle Menschen beim gemeinsamen Mahl den sozialen und kulturellen Zusammenhalt zu finden und erhalten.
Jedes Kind kennt irgendwelche Früchte, egal ob regional und/oder saisonal. Früchte und Menschen gibt es überall: in Berlin-Brandenburg, Europa oder Indonesien, Kenia, Mexiko und der Volksrepublik Mongolei.
Die regionale und saisonale Vielfalt der Früchte steht für die Vielfalt der Menschen und ihrer Kulturen.
Bei einem Picknick mit Freunden und Familie im Park um die Ecke bringt jede/r das Lieblingsobst mit und teilt es mit den anderen. Es gibt nichts Besseres als einen guten Obstsalat für alle - Happy Fruit Day!
Der Tag der Früchte lebt nur dann wenn Personen, Initiativen und Institutionen sich zusammenschließen, eine Gemeinschaft bilden und die Schnittstellen der unterschiedlichen Meinungen und vielfältigen Perspektiven rund um Obst und Gemüse gemeinsam entdecken und erforschen.
Im Sinne sozialer Innovationsprozesse sind kreative Verknüpfungen zwischen sozialen, kulturellen sowie wissen- und wirtschaftlichen Einrichtungen ausdrücklich erwünscht. So werden z. B. regionale Obstproduzenten mit Schulen das Thema Ernährung nachhaltig bearbeiten und einen Überblick über Angebot, Anbau, Lager, Logistik, Verkauf und Verarbeitung von Obst und Gemüse schaffen sowie die Berufsfelder vorstellen können.

